Thomas Busse wird am 8. November 1963 in Rheydt (Mönchengladbach) geboren. Schon in seiner Kindheit malt er viel, schreibt Geschichten und Gedichte. Mit 13 Jahren bekommt er seine erste Gitarre und erhält kurzzeitig Unterricht. Doch das Nachspielen von bekannten Songs erfüllt ihn nicht. Früh übt er sich im Schreiben eigener Lieder. Wenn seine Möglichkeiten auch noch sehr begrenzt sind, so spürt er dennoch immer wieder den Drang, sich in verschiedenen Formen künstlerisch auszudrücken. Er selbst spricht von einer „positiven Sucht“.

Von 1974 bis 1980 besucht er die Realschule Erkelenz, wechselt danach zum Cusanus Gymnasium Erkelenz und macht 1983 sein Abitur. Aufgrund seiner pazifistischen Einstellung verweigert er den Wehrdienst und leistet von 1983 bis 1985 Zivildienst beim Deutschen Roten Kreuz.

Mit 18 Jahren schließt er sich der Rockgruppe „White Alien“ an. Es folgen viele Konzerte und schon bald die erste Single. Die Gruppe wird über die Region hinaus bekannt, kommt ins Radio und sogar ins Fernsehen (RTL). Sie spielen u.a. bei der Kino-Filmpremiere „Das fliegende Auge“ in Brüssel.

Kurz vor einem Plattenvertrag und einer viel versprechenden Tourneemöglichkeit in Japan, verlässt Thomas Busse die Gruppe. Er will sich nicht in die starren Regeln des Musikbusiness pressen lassen. Außerdem verliert er den Bezug zu dieser Art von Musik.

 Thomas Busse zweiter von links

Aufgrund seiner Erlebnisse mit Behinderten während seines Zivildienstes, entscheidet er sich 1985 zum Studium der Sozialpädagogik in Aachen. Sein innerer Drang Menschen helfen zu wollen begünstigt diese Entscheidung. 1989 macht er sein Diplom, 1990 ein Berufsanerkennungsjahr in einem Schulkindergarten und von 1991 bis 1993 Schulsozialarbeit in einer Ganztagsschule in Köln. In dieser Phase heiratet er auch seine erste Frau (1987). Aus dieser Ehe stammen seine drei Söhne.

1989 beginnt er mit der Schauspielerei. Anfangs spielt er Theater. Er bekommt Kontakt zu erfahrenen Filmleuten, von denen er sehr viel lernt. Nach einer kurzen Ausbildungsphase schreibt er bereits sein erstes Drehbuch über die spirituellen Romane des österreichischen Autors Hans Sterneder, „Der Sonnenbruder“ und „Der Wunderapostel“. Thomas Busse erhält zudem die Möglichkeit, die Romane zu verfilmen und feiert mit nur 26 Jahren sein Regiedebüt. Außerdem übernimmt er die Hauptrolle, die ihn als Charakterdarsteller bekannt machen wird. 1993 ist Premiere.

Trotz seiner ungewöhnlichen Thematik läuft der Film sehr erfolgreich im In- und Ausland in den Kinos. Alleine in Wien 12 Wochen hintereinander! Selbst Filmgröße Klaus Maria Brandauer zeigt sich tief beeindruckt und gratuliert Thomas Busse zu seinem Erstlingswerk. In vielen Ländern wird er später, teilweise zu den besten Sendezeiten, im Fernsehen ausgestrahlt. Er gilt mittlerweile als Kultfilm!

Aufgrund des Erfolges seines ersten Spielfilms und seiner Präsenz in der Schauspieleragentur „actors“ in Berlin erhält er sehr reizvolle Angebote, die er jedoch alle ablehnt, obwohl er damit sehr viel Geld verdient hätte, was er dringend benötigte. Finanzielle Probleme machen ihm und seiner Familie zu schaffen. Für den Spielfilm „Der Wunderapostel“ hatte er ausschließlich ehrenamtlich gearbeitet!

Trotz aller Angebote bleibt er standhaft! Käuflich ist er nicht. Er macht keinen Hehl daraus wie sehr er es bedauert, dass viele Menschen für Reichtum und Ruhm alles tun und jegliche Ideale über Bord schmeißen. Er bleibt sich treu! Seinem Manager und Freund Oswald Kneip gibt er zu verstehen weder in Serien mitspielen zu wollen noch für irgendwelche Produkte Werbung zu machen. Verständlicherweise reduziert sich dadurch seine Präsenz in den Medien.

Thomas Busse gerät immer mehr in einen Gewissenskonflikt. Einerseits hat er eine gesicherte Arbeitsstelle als Sozialpädagoge, andererseits wird sein Drang sich künstlerisch auszudrücken immer größer. Beides zu verbinden überfordert ihn immer mehr. Zu diesem Spannungsfeld kommen Auseinandersetzungen mit dem für ihn unbefriedigenden Schulsystem hinzu und ernsthafte Eheprobleme. Er erleidet am 26. Januar 1993 einen schweren Nervenzusammenbruch und braucht Monate, um sich davon wieder zu erholen. Trotz größter Anstrengung führt er seine ehrenamtlichen Aufgaben in dieser Zeit weiter. Aufgrund der negativen Erfahrung des Zusammenbruchs macht er sich selbstständig und beendet seine Tätigkeit als Sozialpädagoge.

1994 kehrt er wieder in seine Heimatstadt Erkelenz zurück. Kurze Zeit später (1995) ist seine erste Ehe endgültig gescheitert. 1997 folgt, in beiderseitigem Einverständnis, die Scheidung. Die Kinder bleiben allerdings bei ihm. Er erhält das alleinige Sorgerecht.

Seit 1995 arbeitet er als Dozent mit einer Reihe von unterschiedlichen Seminaren zur Persönlichkeitsentwicklung. In der Folgezeit gibt er Theaterwochenenden, Schauspielunterricht für Kinder und Erwachsene. Als Buchautor macht er sich vor allem durch seine Kinderbuchreihe „Die Raupe Augustin“ und einer Vielzahl spiritueller Bücher einen Namen. Mittlerweile hat er über 20 Bücher geschrieben.

Außerdem malt er seit 1995 speziell für Kinder farbenfrohe Aquarelle, die aber auch von Erwachsenen als „Hymne an die Kindlichkeit“ sehr geschätzt werden. Sie wirken mal verträumt und verspielt, mal phantasievoll und märchenhaft. Seine Bilder sind wie Inseln zum Atemholen. Sie strahlen sehr viel Lebensfreude und große Herzenswärme aus. Seine Werke findet man in vielen Kinderzimmern, Kindergärten, Kliniken und Arztpraxen.

Seine Liebe zur Musik holt Thomas Busse wieder ein. Gute zehn Jahre nach seinem letzten Auftritt mit der Rockgruppe „White Alien“ kehrt er 1996 auf die Bühne zurück. Doch sein Musikstil hat sich gravierend verändert.

Die Presse feiert ihn als deutschen Chansonier und tiefgründigen Liederpoeten. 1998 erscheint seine Debüt-CD, weitere folgen. Außerdem bedient man sich als Hörspielsprecher seiner ausdrucksstarken, angenehmen Stimme.

In dieser Zeit gründet er mit seinem langjährigen Freund Wilfried Venedey, ebenfalls ein Bandmitglied der Gruppe „White Alien“, den Traumleben Verlag (traumleben-verlag.de). Er findet dadurch eine Möglichkeit seine Ideen völlig frei und unabhängig zu verwirklichen. Mittlerweile präsentiert der Verlag ausgewählte Produkte unter dem Motto „CDs, Bücher, Filme und Bilder für Herz und Seele.“

2002 kommt es zur Trennung von seiner zweiten Frau, die er 1995 kennenlernt hatte und im Jahr 2000 heiratete. Aufgrund unterschiedlicher Lebensinteressen lebt sich das Paar jedoch recht schnell auseinander. Es besteht keine wirkliche Basis für eine gemeinsame Zukunft. Die Liebe seiner Frau zu einem anderen Mann ist letzten Endes der Auslöser für das Ende dieser Beziehung.

Obwohl Thomas Busse eine sehr schwierige Zeit durchmacht, beendet er 2003 den sehr aufwendig gemachten, dreiteiligen Kino-Dokumentarfilm „Das Phänomen Gröning“. Neun Jahre hat er daran gearbeitet und auch hier sowohl das Drehbuch geschrieben als auch die Regie geführt. Auf beeindruckende Weise wird darin das Leben des Geistheilers Bruno Gröning (1906–1959) und die dramatische Auseinandersetzung zwischen Geistheilung und Allgemeinmedizin widergespiegelt. Der Film ist ein Riesenerfolg und läuft jahrelang weltweit in den Kinos. Auch heute noch wird er immer wieder gezeigt.

Mehrere Jahre hatte sich Thomas Busse im „Bruno Gröning Freundeskreis“ engagiert, einer Gruppe die sich auch heute noch für die Verbreitung der Lehre Bruno Grönings einsetzt. In dieser Zeit entstand auch der Spielfilm „Der Wunderapostel.“ Aufgrund unüberbrückbarer unterschiedlicher Auffassungen bezüglich der Art und Weise wie man das Leben und die Lehre Bruno Grönings vermittelt, zieht Thomas Busse einen Schlussstrich und trennt sich von der Gruppierung, ohne jedoch jemals das Interesse an Bruno Gröning zu verlieren. 2006 gründet er mit Freunden einen neuen Verein: „Informationskreis: Leben und Lehre Bruno Grönings“, zu dessen Vorsitzender er gewählt wird. Er arbeitet auch hier ehrenamtlich.

Thomas Busse beschäftigt sich ohnehin seit seiner Kindheit mit religiösen und spirituellen Themen. Einen ganz besonderen Bezug hat er zu Jesus Christus. Dessen Aufruf zur Gottes-, Nächsten- und Selbstliebe prägt sein ganzes Leben.

2003 lernt er die Vollblutmusikerin Omnitah kennen. Sie wird seine Partnerin und begleitet ihn von da an bei seinen Konzerten mit Geige, Klavier und ihrer ausdrucksstarken Stimme. Außerdem arrangiert sie fast all seine Songs.

2009 trennen sich die beiden wieder, treten jedoch bis zum Jahre 2012 weiterhin gemeinsam auf. Sie sind ein eingespieltes Team und begeistern ihre Zuhörer. Um ihre eigene Karriere forcieren zu können und mehr Zeit für ihre eigenen Projekte zu haben, entscheidet sich Omnitah 2012 die Zusammenarbeit mit Thomas Busse endgültig zu beenden.

Mittlerweile singt er auf Deutsch, Englisch und Französisch. Er entwickelte sich zu einem gereiften „Singer & Songwriter“, der mit seinen Liedern seine Zuhörer tief im Herzen berührt und begeistert. 10 CDs sind bereits von ihm erschienen, rund 150 Songs schrieb er und über 1000 Konzerte gab er im kleinen wie im großen Rahmen im In- und Ausland.

Seit 2013 ist er regelmäßig mit seiner Verlobten Julia Domenica (juliadomenica.com) auf Tournee. Sie spielt das außergewöhnliche Klanginstrument der Körpertambura, bringt sich einfühlsam mit verschiedenen Percussionelementen ein und begleitet ihn mit ihrer sanften, wunderschönen Stimme.

„Viel Inhalt – wenig Show“ erwartet die Besucher bei den Konzerten, ein abwechslungsreiches Programm, das keineswegs nur unterhalten will. Wunderschöne Melodien im Einklang mit tiefgründigen, spirituellen Texten berühren die Herzen der Zuhörer. Die Presse feiert Thomas Busse und seine Begleiterin als Botschafter der Liebe!

2013 hatten sich die beiden bei den Vorbereitungen zum neuen Spielfilm von Thomas Busse „Lisa und der Maler“ (lisa-und-der-maler.de) kennen und lieben gelernt. Sie spielen die Hauptfiguren der Geschichte und wollen auch in Zukunft viele weitere Projekte gemeinsam verwirklichen. Ihre Harmonie, ihr Respekt und Verständnis füreinander ist in all ihrem Tun spürbar und setzt ganz neue Energien und kreative Ideen frei.

Thomas Busse sagt über sich selbst: „Es ist ein großes Geschenk, so viele Talente haben zu dürfen. Ich will sie so gut wie möglich nutzen, um hoffentlich viel Positives in dieser Welt bewirken zu dürfen. Wirklicher Erfolg ist für mich, wenn der liebe Gott mit mir und meinen Taten zufrieden wäre. Nicht die Form, die man wählt, ist nach meiner Überzeugung wesentlich, sondern in welchem Bewusstsein alles geschieht. Als gläubiger Mensch ist für mich das höchste Bewusstsein die allumfassende Liebe. Meine Person ist letzten Endes unwichtig, wenn ich auch im Blickpunkt öffentlichen Interesses stehe. Was zählt ist das Herz!“

Seit einigen Jahren setzt sich Thomas Busse für Straßenkinder in San Salvador ein, der früheren Hauptstadt Brasiliens (Eine-Welt-Projekt), für UNICEF, die SOS-Kinderdörfer und den Förderverein Abbe George, Magara/Burundi. Er konnte in all den Jahren für die verschiedenen Projekte eine höhere fünfstellige Summe zusammenbringen.