„Das Phänomen Gröning“

Inhalt

In der sensationellen Berichterstattung der Medien bezeichnet man Bruno Gröning (1906-1959) als „Wunderheiler“. Von überall her strömen die Menschen zu ihm. Bis zu 30.000 am Tag. Tausende Kranke, Kriegsversehrte und selbst als unheilbar Diagnostizierte erfahren durch ihn, wie viele eidesstattlich bezeugen, wundersame Heilungen. Die einen sehen in ihm einen Helfer Gottes, andere verspotten ihn als Scharlatan. Mediziner und Wissenschaftler standen vor einem Rätsel. Gröning wurde zum Phänomen. Vor allem die Ärzteschaft steht diesem unstudierten, einfachen Mann mehr als skeptisch gegenüber. Aufgrund ihres Druckes werden ihm Heilverbote auferlegt. Er wurde juristisch verfolgt. Ein dramatischer Kampf zwischen Schulmedizin und Geistheilung entbrennt!

Zum Film

Der dreiteilige Kino-Dokumentarfilm mit Spielfilmeinheiten (jeweils 100 Minuten) wurde besonders aufwendig umgesetzt. Neun Jahre arbeitete Thomas Busse ehrenamtlich in seiner Freizeit an diesem Projekt. Er interviewte fast 100 Zeitzeugen, recherchierte in vielen Archiven, las unzählige Dokumente, drehte mit über 2500 Statisten usw. Er lief weltweit in unzähligen Kinos und wurde in 30 Sprachen übersetzt.

Thomas Busse über diesen Film

„Mir lag es fern Bruno Gröning in irgendeiner Form zu glorifizieren. Mit aller Sachlichkeit habe ich mich bemüht ausschließlich Fakten aneinanderzureihen, die eine deutliche Sprache sprechen. Dabei hat mich besonders die hochbrisante Auseinandersetzung zwischen Geistheilung und Allgemeinmedizin interessiert. Ich bin froh und sehr dankbar, dass mir so viele Menschen bei dieser aufwendigen Arbeit geholfen haben. Nach meiner Überzeugung sollte man sich mit dem Thema ´Heilung auf geistigem Weg` viel mehr, viel offener und viel selbstverständlicher auseinandersetzen. Sicherlich gibt es auf diesem Gebiet auch Bereiche der Scharlatanerie. Doch wenn es um die Gesundheit vieler Menschen geht, die aus Sicht der Allgemeinmedizin als unheilbar gelten, wäre es unverantwortlich, sehr ernst zunehmende Alternativen einfach zu ignorieren.“

Zur Information

Obwohl Bruno Gröning bereits 1959 verstarb, hält die Faszination um seine Person an. Seit 1985 beschäftigt sich Thomas Busse mit seinem Leben und seiner Lehre. Viele Jahre engagierte er sich im Bruno Gröning Freundeskreis, einer Organisation, die sich heutzutage, wie andere auch,  für die Verbreitung der Lehre Grönings einsetzt. Aufgrund unüberbrückbarer Differenzen gründetet er mit Freunden einen neuen Verein: „Informationskreis: Leben und Lehre Bruno Grönings“, zu dessen Vorsitzender er gewählt wurde. Er arbeitet auch hier ehrenamtlich.
Homepage des Vereins: bruno-gröning.net

Aktuelle Aufführungstermine

Zu finden auf der Seite der Grete Häusler Film Produktion gh-film.de

Crew

Drehbuch und Regie: Thomas Busse

Kamera: Gerald Schank

Ton: Christoph Tetzner

Musik: Burkhard Pesch

Produktion: Grete Häusler Film

Cast

Bruno Gröning: Klaus Fischer

Staatsanwalt: Eberhard Jansen

Arzt: Thomas Eich

Szenenfotos

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Fotos vom Dreh

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